Surreal play based on Grimm’s Fairy Tales, written and directed for the stage by Sina Schmidt & Uniater Potsdam.
Featuring sounds & compositions by Astronaut Lykin.
see also: http://uniater.de
http://uniater.jimdo.com/2013/04/03/endlich-premierentermin-gefunden/

Surreal play based on Grimm’s Fairy Tales, written and directed for the stage by Sina Schmidt & Uniater Potsdam.

Featuring sounds & compositions by Astronaut Lykin.

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FT006 - Radarstation 2

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I participated in this great project, which will be released in the next days. More information coming soon …

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“Ich kann den Unterschied zwischen Klangfarbe und Klanghöhe, wie er gewöhnlich ausgedrückt wird, nicht unbedingt zugeben. Ich finde, der Ton macht sich bemerkbar durch Klangfarbe, deren Dimension die Klanghöhe ist. Die Klanghöhe ist nichts anderes als Klangfarbe, gemessen in einer Richtung. Ist es nun möglich, aus Klangfarben, die sich der Höhe nach unterscheiden, Gebilde entstehen zu lassen, die wir Melodien nennen, Folgen, deren Zusammenhang eine gedankenähnliche Wirkung hervorruft, dann muß es auch möglich sein, aus den Klangfarben der anderen Dimension, aus dem, was wir schlechthin Klangfarbe nenne, solche Folgen herzustellen, deren Beziehung untereinander mit einer Art Logik wirkt, ganz äquivalent jener Logik, die uns bei der Melodie der Klanghöhen genügt. Das scheint eine Zukunftsphantasie und ist es wahrscheinlich auch. Aber eine, von der ich fest glaube, daß sie sich verwirklichen lässt. Von der ich fest glaube, daß sie die sinnlichen, geistigen und seelischen Genüsse, die die Kunst bietet, in unerhörter Weise zu steigern imstande ist. Von der ich fest glaube, daß sie jenem uns näherbringen wird, was Träume uns vorspiegeln; daß sie unsere Beziehungen zu dem, was uns heute unbelebt scheint, erweitern wird, indem wir dem Leben von unserem Leben geben, das nur durch die geringe Verbindung, die wir mit ihm haben, vorläufig für uns tot ist.
Klangfarbenmelodien! Welche feinen Sinne, die hier unterscheiden, welcher hochentwickelte Geist, der an so subtilen Dingen Vergnügen finden mag!
Wer wagt hier Theorie zu fordern!”

— Arnold Schönberg. Harmonielehre. Wien, 1911.